DG Flugzeugbau GmbH / Passion, Power + Performance

LS8-st

 

Die LS8-s mit dem neuen Motorsystem

Auf der AERO 2005 erhielt Reiner Rose - der Initiator des OLC - feierlich mit einer Flasche Sekt die erste komplett von DG Flugzeugbau gebaute LS8-s Turbo ausgehändigt. Sie unterscheidet sich grundlegend von der LS8, wie sie von Rolladen-Schneider gebaut wurde.

Die Verbesserungen von der ehemaligen LS8 zur neuen LS8-s wurden bereits beschrieben und sollen nur kurz aufgezählt werden:

1. verstärkte Flügelstruktur für eine erhöhte Abflugmasse von 575 KG in der 18m Version

2. komfortabel gefedertes und auf 5 Zoll vergrößertes Einziehfahrwerk für leichteres Bodenhandling

3. Seitenverkleidung mit integrierter Bordtasche

4. Batteriekästen unter dem Sitz - ergibt mehr Platz im Gepäckraum

5. Haubentuch und Betankungstrichter für Wasserballast serienmäßig

6. Besseres Finish, als es "LS-Piloten" gewohnt waren

7. Optionen für

Neu ist die Motorisierung, die wir komplett überarbeitet haben, denn das zuerst vorgesehene Hydrauliksystem hat sich in der Praxis aufgrund vielfältiger Ausfälle nicht bewährt. Es wurde ein neuer Ein-Ausfahrmechanismus auf Basis eines elektrisch betriebenen Spindelmotors eingebaut - ähnlich wenn auch kleiner als in der DG-1000T.

Und natürlich erfolgt die Motorsteuerung in gewohnter "DG-Art" nahezu vollautomatisch mit dem völlig neu entwickelten DEI-NT ("Einfach Fliegen!"). Der Unterschied zur Steuerung in der DG-808C ist lediglich, dass hier keine Überzieh- und Fahrwerkswarnung eingebaut ist. Evt. werden wir sie später als Option zusätzlich anbieten.

Wer in zwei Stufen ein solches Flugzeug erwerben will, dem liefern wir die LS8-st auch lediglich "motorvorbereitet". Das heißt, dass der Motorkasten im Rumpf bereits einlaminiert ist, auch wenn er von außen unsichtbar bleibt. Später wird der Kasten aufgesägt, die Klappen eingepasst und der Motor eingebaut.
Dieser Weg zu einer LS8-s-Turbo ist zwar etwas teurer als die direkte Bestellung, mag aber dennoch für manche Kunden eine attraktive Option sein.

Den Kunden mit dem bisherigen Hydrauliksystem bieten wir eine Umrüstung auf die neue elektrische Steuerung an. Nach dem Aufbrauchen der letzten Hydraulikeinheiten wäre das System sonst nicht mehr zu warten.

- friedel weber -


Das Ein- und Ausfahren des Motors in einem Videofilm

 
Unser Konstrukteur  schrieb dazu:


Ein Praktikant hat mir eine Modelbaukamera geliehen, um mal ein paar schöne Bilder vom Motorbetrieb der LS-8st zu machen. Die Resultate habe ich als Attachments mitgeschickt. Die Qualität ist vielleicht nicht die Beste, aber man kann gut sehen, wie einfach der Motor beim Starten anspringt. Da die LS8-st keinen Anlasser hat, muss man den Motor natürlich anstürzen, aber wie man sieht ist das nicht so dramatisch wie es oft gesagt wird.
Auch kann man schön sehen, wie die automatische Einfahr-Mechanik funktioniert. Erst wird die Motor ein bisschen eingefahren, um dem
Propeller weniger Fahrtwind zu geben, bis der kaum noch Drehzahl hat.
Erst dann fährt das DEI den Motor noch ein wenig weiter ein, bis der Propellerstopper greift. Wenn der Propeller gegen den Stopper läuft, erkennt das ein Sensor und darauf hin wird der Motor komplett eingefahren. Man muss nichts dabei tun.


 Also:
Zündung ausschalten, warten und nicht zu schnell fliegen! Der Rest geht automatisch.
 


Und hier ist das Video.
Lassen Sie sich bitte nicht von einem mal vorwärts und
dann langsam rückwärts drehenden Propeller irritieren.
Das ist eine Täuschung aufgrund des Stroboskop-Effektes der Kamera.

Ein- und Ausfahren des Triebwerks einer LS8-st (6,63 MB)


Nachrüstungen der LS8b

Inzwischen haben wir auch die ersten Nachrüstungen der entsprechend vorbereiteten LS8b ausgeführt. Es handelt sich um den Anbau der Flügel-Verlängerungen auf 18m, optional das größere Fahrwerk und vor allem um den Einbau des Motors zur LS8-st. 

 

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