Während des Erstflugs im Jahre 2000 war ich persönlich in Amerika. Dann kam schlechtes Wetter, Betriebsferien, Terminprobleme und so dauerte es 7 Wochen, bis ich "unsere" DG-1000 zum ersten Mal sah.
Ich will ich wahrhaftig keinen Testbericht schreiben. Zum Einen können das die Experten der Luftfahrt-Magazine viel besser und zum Anderen würden Sie solch einem Bericht mit gesundem Misstrauen begegnen. So will ich hier nur ein paar " Eindrücke" zum Besten geben:
Nach dem Einstieg stellte sich bei mir sofort ein "Wohlfühl"-Gefühl ein. Man muss sich nicht in eine tiefe Kuhle plumpsen lassen, sondern der Cockpitrand hat - für den vorderen Piloten - eine "Hintern-optimierte" Höhe, so dass man sich förmlich in den Sitz hinein drehen kann. Und der Sitz bleibt dort, wo er ist und weicht nicht nach unten aus. Das Flugzeug geht beim Einsteig nicht auf das Bugrad, denn es hat keines!
Als wir ankamen, hatte unser Testpilot sein Flugzeug gerade für einen besonderen Härtetest vorbereitet. Die ganze Flugerprobung hat bisher Swen Lehner gemacht und ist für beide Spannweiten-Versionen fertig.
Ich schaute mir unser Flugzeug also auf den ersten Blick an und hob den Flügel hoch - ging aber nicht!
Was ist das - haben die den festgebunden?
Ich fasste mit zwei Händen zu und konnte ihn anheben. Da kam Swen Lehner und erklärte den Test:
"Bist Du verrückt?" habe ich ihn gefragt. "So kannst Du doch nicht fliegen!"
"Doch", war die Antwort, "das müssen wir laut Bauvorschrift nachweisen. Und ich konnte mich wenigsten Schritt für Schritt an den Grenzfall heran tasten dank der Trimmbox. Wird schon klappen!"
Da riskiert ein Testpilot Kopf und Kragen, damit wir "Dödel" an die Limits gehen können, ohne dass gleich etwas passiert.
Ich war jedenfalls heilfroh, als er wieder unten war und freue mich, dass ich die anderen "Tests" nicht mit zu erleben brauchte!
Mit 300 KM/h zu fliegen und dabei voll ins Ruder zu langen oder bei 280 KM/h die Bremsklappen ziehen - das hatte er alles schon hinter sich!
Natürlich müssen die später festgelegten Limits für die Zulassungsprozedur einmal überschritten werden, damit Reserven für evt. Fertigungstoleranzen, Temperatureinflüsse, Alterung, Materialermüdung etc. nachgewiesen sind.
Ich täte das nicht!
E-Mail von Swen Lehner einige Tage vorher:
Hallo Friedel!
Kurzer Bericht zum bisherigen Stand der Erprobung der DG-1000S:
Die DG-1000 hat inzwischen rund 35 Starts und 25 Flugstunden. Die meisten Flüge wurden in Speyer durchgeführt. Andreas Nagel vom FSV Speyer wurde mir von Wilhelm Dirks als "Leib-und Magen-Schlepp-Pilot" ans Herz gelegt und ich muß sagen die Zusammenarbeit mit ihm klappt wirklich ausgezeichnet. Die Schleppmaschine des Vereins stand uns bisher freundlicherweise uneingeschränkt zur Verfügung.
Flattern:
Die Flattererprobung für die 20m Version ist in allen Zuladungskonfigurationen ohne Probleme geblieben. Dennoch werden wir für einige rechnerischen Fälle u.a. noch zusätzlichen Massenausgleich in den Querrudern nachrüsten.
Trudeln:
Die Trudelerprobung ist für das Flugzeug ohne Wasserballast für den Bereich von mittleren bis zur hintersten Flugschwerpunktlage abgeschlossen. Mit Wasserballast haben wir bisher nur bei mittleren Schwerpunktlagen getrudelt, auch hier keine Probleme.
Bei mittleren Schwerpunktlagen sind beim standardmäßigen Einleiten ca. 3-4 stationäre Trudelumdrehungen möglich, danach geht das Flugzeug in
den Spiralsturz über.
Anläßlich der Trudelerprobung mit Flügelballast wurden auch fünf Starts (auf Asphalt) bzw. Landungen (auf sehr ebener Graspiste) mit der max. Abflugmasse von 750kg durchgeführt. Das Flugzeug war auch in dieser Konfiguration gut steuerbar, das Fahrwerk hat die Belastung klaglos weggesteckt.
Wohlan - die Flugerprobung der DG-1000/20m ist erfolgreich abgeschlossen.
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Bis jetzt sind hunderte von Kunden mit der DG-1000 geflogen und unser Verkaufsleiter hat sorgfältig notiert und ausgewertet, was an Kommentaren abgegeben wurden. Schließlich wollen wir es ja auch wissen, wenn der Flieger negative Eigenschaften haben sollte.
Die weit überwiegenden Kommentare waren "positiv überrascht" - dass heißt, dass man weniger erwartet hatte als man dann erlebte.
Aber es gab auch Kritik und zwar besonders:
"Die Querruder gehen verhältnismäßig schwer."
Wir haben daraufhin kopfschüttelnd nach der Ursache gesucht und konnten sie nicht finden, denn am Boden läuft die Steuerung ausgesprochen leichtgängig, komplett in Kugellagern und ohne spürbare Reibung. Auch läuft sie noch viel leichter als bei der DG-505. Der Grund für das Empfinden ist geradezu trivial:
Unsere Steuerknüppel sind kürzer als die beim Konkurrenzmodell. Was aber bei manchen Autos mit "Sport-Lenkrad" und "Sportschaltung" gern gesehen wird, ist beim Fliegen offensichtlich eher hinderlich - kürzere Wege bei größeren Kräften.
Fazit: Die Knüppel wurden inzwischen verlängert, wozu auch eine Verstärkung der Aufhängung des Handsteurs gehörte. Damit wurden die Kräfte proportional geringer.
"Auf dem hinteren Sitz finden sehr große Piloten schlechter Platz".
Das stimmt bei Leuten mit langem Oberkörper und kommt daher, dass der hintere Pilot höher sitzt als der vordere. Wir haben aber die Sitzschale und die Kopfstütze ein wenig geändert, so dass auch dies Problem gelöst wurde.
"Die Schnelltrimmung arbeitet ab 170 km/h unpräzise."
Auch das stimmt und ist eine technische Selbstverständlichkeit. Die DG-1000 hat immerhin eine Schnelltrimmung und kann bei üblichen Geschwindigkeiten sogar mit ausgehängter Trimmung geflogen werden, was besonders angenehm ist. Die geringen Ruderkräfte am Höhenruder machen das möglich.
Ab 170 km/h muss die Trimmung aber an der Rumpfseitenwand nachgeschoben werden - also so, wie es beim Konkurrenzmuster bei allen Geschwindigkeitsbereichen gemacht werden muss. Dort gibt es nämlich gar keine Schnelltrimmung!
An positiven Urteilen - und die überwiegen bei weitem - wurde vor allem genannt:
"Das Fahrwerk ist ausgezeichnet!"
Das große und gut gefederte Rad der DG-1000 rollt bei Start und Landung sehr weich und dämpft auch den Landestoß.
Und eine andere angenehme Eigenschaft des großen Rades wurde festgestellt: Das Flugzeug lässt sich wesentlich angenehmer zurück schieben. Man muss sich eben nicht so weit hinunter beugen sondern schiebt in aufrechter Körperhaltung.
Auch der bequeme Einstieg - man plumpst nicht in den Sitz hinunter - und die stabile Position beim Anschleppen am Windenseil wurden in diesem Zusammenhang erwähnt.
"Die Sicht vom hinteren Sitz ist deutlich besser."
Das freut den Fluglehrer und liegt natürlich daran, dass er höher sitzt und dem Vordermann über die Schulter schaut. Eine Beeinträchtigung durch die Strebe der zweiteiligen Haube besteht offensichtlich nicht.
Aber auch die Sicht vom vorderen Sitz aus soll durch die weit herunter gezogene Haube bemerkenswert gut sein.
Das Flugzeug zeigt ein bemerkenswert stabiles Kreisflugverhalten - auch noch bei nur 85 km/h.
Das liegt wohl an den deutlich geknickten Flügeln und besonders an den Winglets und ist insoweit keine Überraschung für uns. Es wurde aber mehrfach besonders erwähnt.
"Das Flugzeug ist ausgesprochen leise"
siehe oben!
Die zusätzlichen Frischluftdüsen in beiden Cockpits wurden als angenehm empfunden. Durch den Lautsprechereinbau in den "Überrollbügel" ist die Funk-Verständigung sehr gut.
Die Bremsklappen wirken deutlich besser!
Insbesondere scheint die DG-1000 beim Nachdrücken mit gezogenen Klappen nicht so Fahrt aufzunehmen wie das Konkurrenzmuster. Überhaupt ist die Klappenwirkung sehr gut. Zusätzlich hat die DG-1000 keinen ausgeprägten Bodeneffekt. Das heißt, dass Punktlandungen sehr einfach sind, weil sie nach kurzem Ausschweben "sitzt". Besonders für Flugschüler wird die Landung spürbar einfacher und vor allem sicherer.
Und Fluglehrer stellten fest, dass die Bremsen von beiden Sitzen komplett zu bedienen sind (auch das Verriegeln!) und der Piggott-Haken ein unbeabsichtigtes Ausfahren verhindert.
"Die Trimmbox ist eine echte Innovation"
Nicht nur Wettbewerbs- und Überlandflugpiloten schätzen diese neue Entwicklung. Auch gerade im Schulflugbetrieb mit wechselnden Pilotengewichten ein- und doppelsitzig hat die Trimmbox große Vorteile. Und selbst Trudelübungen sind mit der DG-1000 wieder möglich, was bei anderen Doppelsitzern nur mit Spezialeinbauten geht.
"Die Variabilität des Flugzeugs ist einmalig."
Das setzt die Tradition der DG-500 fort. Als 18m Flugzeug hat man einen sehr schön wendigen Trainer für das Üben von Platzrunden oder sogar für Kunstflug, wie wir inzwischen wissen.
Weitere Informationen über die DG-1000
Betreff: Kunstflugerprobung DG-1000
Von: Swen Lehner
An: "Weber, Friedel"
Hallo Friedel,
heute haben wir ein Wetterfenster genutzt um die Kunstflugerprobung der DG-1000 nahezu abzuschließen. Es wurde der gesamte vorgesehene Zuladungs- und Schwerpunktlagenbereich erprobt. Alwin Güntert flog von vorne, ich habe hinten Cockpitzuladung und Dokumentationssystem gespielt - und seit langer Zeit 'mal wieder die Kotztüte gebraucht...
Alwin ist recht angetan von dem Flugzeug. Seiner Aussage nach lassen sich die Kunstflugeigenschaften durchaus mit der ASK 21 vergleichen, d.h. das das Flugzeug als Kunstflugtrainer seiner Meinung nach durchaus geeignet ist.
Der Looping läßt sich selbst doppelsitzig recht langsam fliegen, Turns gelingen einem Experten wie Alwin mühelos. Der Rückenflug ist problemlos, wir erreichten eine angezeigte Mindestgeschwindigkeit von ca. 115 km/h ohne jede Tendenz zu einem Deepstall (Wir werden noch eine Fahrtmesserkalibrierung in dieser Konfiguration durchführen).
Gesteuerte Rollen fliegt sie in 11 bis 13s. Halbe gerissene und gestoßene Rollen sind bei passender Eintrittsgeschwindigkeit gut fliegbar; ganze Figuren erfordern dann doch den Experten um nach etwas auszusehen. Das Verhalten im Rückentrudeln ist schulbuchmäßig sehr stabil und gleichförmig; es lässt sich auch problemlos ausleiten.
Ich habe Alwin gebeten sobald er in den nächsten Tagen Zeit findet Dir per e-mail einen Kurzbericht für die Homepage zu schicken.
Schöne Grüße
Swen
Hier nun der angekündigte Bericht des Experten:
Kunstflugerprobung DG-1000S/18m
Hallo Uli,
ich weiß nicht, ob Du mich noch kennst. War vor ein paar Jahren mal bei Dir auf´m Jugendstreckenflugtraining (sehr geil!). Bin der Badenser, der in Leonberg fliegt. Und neulich hat mir jemand erzählt, daß Du auf irgend `nem Wettbewerb die DG-1000 geflogen bist. Deshalb wollt ich einfach mal wissen, was Du von dem Flieger hältst. Wir wollen in Leo nämlich eigentlich `nen Duo kaufen, sind aber auch noch am Abchecken von Alternativen. Weiß ja, daß Du Dich - wie Du mal gesagt hast - nicht in `nen Duo reinsetzt, aber beurteilen kannst DU die Leistung und das Flugverhalten von der 1000 bestimmt bestens ;-) und ob es sich überhaupt lohnt, den Flieger mal probe zu fliegen.
Also ich freu mich auf Deine Antwort
Grüßle H.
Grüß Gott H.
Nun in den Duo setze ich mich natürlich schon rein, aber er hat kein hohes gefedertes (!!!) Fahrwerk, und ich mache mir mein Kreuz nicht durch solche Konstruktionen zusätzlich kaputt. Der Duo ist bezüglich der Thermiksucherei und Feinfühligkeit der Maßstab für alle Doppelsitzer. Es gab bis dato kaum einen Doppelsitzer in der 20m Version der so angenehm zu fliegen ist wie der Duo, deshalb hat mich die DG-1000 so interessiert, weil die mein "Traumfahrwerk" hat.
Hoch, um sicher außenlanden zu können und gefedert, so ist mein Kreuz auch bei härteren Landungen geschützt. Ich hatte die DG-1000 am Hahnweide-Wettbewerb mit einem Jugendlichen aus meinem Verein geflogen. Am Sonntag vorher stand sie schon zur Verfügung und ich füllte vor dem ersten Start gleich mal Wasser auf, damit ich 750 kg hatte. Wir sind in die Berge, und im Lechtal soff ich jämmerlich ab.
Mit vollem Gewicht aus 300m über Grund im Tal segelte ich am Hang Zentimeter um Zentimeter wieder nach oben. Ich war ganz happy, dass gleich dieses Extrem zu meistern war, denn hier konnte ich testen, ob dieses Flugzeug genauso "fühlt" wie der Duo. Ich war begeistert !
Sie ist auch in der Leistung sehr gut. Wenig mückenempfindlich, man spürt die Mücken nicht; die DG-1000 fliegt grad so als sei sie noch sauber.
Im Schulbetrieb ist noch hervorzuheben, dass die DG´ler ein tolles Ballastsystem erfunden haben. Man kann immer im richtigen Schwerpunkt fliegen, im Seitenleitwerk wird mit Blei die Pilotengewichte , mit Wasser der Wasserballast austariert.
Eine großartige Idee!
Also dieses Flugzeug muss auf jedenfall in Betracht gezogen werden.
Gruß
Uli
Ulrich Ohr
Eichenweg 2
74653 Ingelfingen – Weldingsfelden
Sehr geehrte DG-ler.
Zuerst nochmals vielen herzlichen Dank für die Möglichkeit Ihren tollen neuen Doppelsitzer, die DG-1000S auf unserem Flugplatz in Hermuthausen vom 14.06.02 - 17.06.02 Probe zu fliegen.
Über 40 Starts beweisen, wie groß das Interesse und die Neugier unserer Segelfliegerinnen und Segelflieger auf Ihr neues TOP-Modell war.
Ein Mitglied legte extra zum Probefliegen eine Strecke von ca. 600 km (einfach) zurück, um sich die Gelegenheit nicht entgehen zu lassen.
Von erfahrenen Streckenflugpiloten bis zu Neu-Scheininhabern (17 Jahre jung) wurde das Flugzeug geflogen und getestet.
Auch Skeptiker sagten nach Ihrem ersten Flug zu Ihren Kameraden, die leider noch warten mußten bis sie an der Reihe waren „Des musch dr` ubedingd amol a`tun, mit dem Ding zu flicha`“.
Alle waren begeistert wie leicht und angenehm die DG-1000S bei toller Leistung und gutmütigen Flugeigenschaften zu fliegen ist.
Einer unserer Fluglehrer sagte dann beim Feierabend-Bier zu mir
„Do kansch ja fascht jeden da`mit fliecha` lassa` und a` noch d` Oufängerschulung druff macha`“.
Durch das „Superhohe gefederte Fahrwerk“ und die hoch angebrachten Flächen ist dieses Flugzeug optimal für unseren „Landwirtschaftlichen genutzten Rumpelacker - Flugplatz“ geeignet.
Mit Sicherheit wird die DG-1000S die Diskussionen über die weitere Gestaltung/Erneuerung unseres Flugzeugparks neu ankurbeln und einige Meinungsbilder unter den Mitgliedern beeinflussen.
Die Mitglieder der FSG Koch(ff)ertal e.V. bedanken sich nochmals und gratulieren allen DG-lern zu einem „Tollen Wurf“ mit der DG-1000S.
Betreff: DG-1000 - D-9990
Von: Ute Baranowski
Hallo!
Ich möchte mich zunächst erstmal herzlich für die Möglichkeit bedanken, die DG-1000 in Unterwössen probezufliegen - leider wurde die Unternehmung ja viel zu früh durch einen Falken beendet.
Bei drei Flügen - zweimal von vorne, einmal von hinten - und 4 Stunden Flugzeit hatte ich gute Gelegenheit den neuen Doppelsitzer ausgiebig zu testen und ich kann DG-Flugzeugbau zur neuen 1000 nur beglückwünschen.
Als überzeugte DG-Piloten (habe selbst eine DG 100 G und mit meinem Freund zusammen eine DG-600) war ich gespannt, wie die DG-1000 nun fliegt und am Boden zu händeln ist. Und genau da fing meine Begeisterung schon an. Als Twin III-Geschädigte ist mir das Zusammenstecken eines Doppelsitzern eigentlich ein Graus, aber die 1000 war völlig problemlos zu montieren. Selbst das Höhenleitwerk, das ja in "sphärischen" Höhen liegt, lies sich mit zwei Personen ohne Schwierigkeiten montieren.
Dank der Flächen in "Griffhöhe" ist das Schieben am Boden für zwei Personen extrem leicht - da ist ja meine DG 100 anstrengender zu schieben.
Der erste Flugeindruck war gigantisch - die DG-übliche sehr gute Sicht - von vorne und von hinten, und die leichte Steuerbarkeit - da wird erholsames und ermüdungsfreies Fliegen möglich. Auch die Wendigkeit des Vogels überzeugte. Zum Leidwesen von Ka 8- und ASK 13-Piloten haben wir diese ausgekurbelt. Reaktion eines der ASK 13-Piloten (langjähriger, erfahrener Fluglehrer und Streckenflieger): "Die steigt ja saugut!"
Im Geradeausflug kam es mit vor, ich würde mit Autopilot fliegen: der DG-1000 musste nur gesagt werden wohin und wie schnell und wie auf Schienen schnurrte sie wunderbar leise dorthin.
Kurzum: ein Flugzeug, das überzeugt! - Da kann man DG-Flugzeugbau nur gratulieren.
Jetzt kommen mein Freund und ich glatt ins Überlegen, ob wir statt zwei Einsitzer nicht auf einen Doppelsitzer umsteigen sollen.....
Es würde mich natürlich freuen, wenn wir die DG-1000 nochmal nach Unterwössen "entführen" dürften - evtl. im kommenden Frühjahr, wenn die Streckenflugsaison so richtig brüllt und auch viele Gäste zum Streckenfliegen da sind. (Dann hoffentlich unter einem besseren Stern und ohne Zweikämpfe zwische MoSe und Segler).
Viele Grüße
Ute Baranowski
Von: "Ralf Fischer"
Hallo Friedel,
letztes Wochenende hatten wir Gelegenheit, die DG-1000 bei uns in Offenburg Probe zu fliegen.
Dafür vielen Dank. Es ist ja nicht selbstverständlich, dass man so ein tolles Flugzeug aus der Hand gibt.
Unsere Leute im Verein waren begeistert von den Flugleistungen. Besonders hervorgehoben wurde immer wieder das Kreisflugverhalten und die Ruhe im Cockpit trotz offener Lüftung. Für mich war es deshalb ein Erlebnis, da ich den Leuten zeigen konnte was mit solchen Leistungen machbar ist.
Gerade am Samstag wo bis Nachmittag bedeckt war konnten wir uns bei schwachem Ostwind am Hang (16 km vom Flugplatz entfernt) in 800m Höhe halten. Der Heimflug war jedesmal ein Erlebnis, da es natürlich um mehrere Hügel drumrum geht, bis man endlich den Flugplatz sieht. Praktisch keiner unserer Vereinspiloten hat die Schwarzwaldwestkante aus dieser Perspektive je gesehen.
Sonntag war dann richtige Thermik und wir waren den ganzen Tag mit wechselnder Besatzung in der Luft. Ich hoffe, es greift jetzt das Fieber nach solch einem Flugzeug um sich. Leider ist die Stimmung zur Zeit durch die drohende Schließung des Flugplatzes sehr gedrückt. Die Stadt will eine neue Autobahnausfahrt Offenburg/Süd bauen, die dann direkt über den Flugplatz geht.
Den Stand unserer Bemühungen kannst Du auf der entsprechenden Webseite verfolgen.
www.pro-flugplatz-og.de
Nochmals vielen Dank für dieses Erlebnis.
Ab dem 09.08. bin ich auf dem Klippeneck zur Deutschen Meisterschaft. Ich bin echt gespannt wie sich die DG-808B im Vergleich zur 800S und zur Lak-17a macht.
Viele Grüsse
Ralf Fischer
beim C-Kader Trainingslager in St.Auban hatte ich letzte Woche ausgiebig Gelegenheit, die DG-1000 zu fliegen. Ich bin begeistert von diesem Flugzeug, besonders Wendigkeit, Sicht und kurze Landeeigenschaften (Außenlandung am Donnerstag) sowie die Sitzposition im hinteren Sitz sind sehr gut. Nah am Hang fühlt man sich fast so agil wie im Einsitzer.
Auch die Mitflieger auf dem vorderen Sitz (ich war ja als Trainer dort) teilten diese Begeisterung.
Glückwunsch zu diesem Flugzeug und vor allem vielen Dank für die Unterstützung unserer Junioren. Durch den Eindruck, den das Flugzeug hinterlassen hat, wird sich das ganz bestimmt auszahlen.
Viele Grüße Ralf
Letzte Woche auf dem Klippeneck war leider schlechtes Wetter. Am ersten Wertungstag habe ich eine gute Platzierung durch den sehr späten Abflug verspielt.
Am zweiten Wertungstag konnten Volker und ich einen Tagesieg herausfliegen was uns in der Gesamtwertung auf den 6. Platz gebracht hat.
Damit war der Wettbewerb auch schon vorbei. Das Abschlussfest wurde einen Tag vorgezogen um die Teilnehmer nicht noch länger in diesem "Schmuddelwetter" festzuhalten. In knapp 1000m Höhe ist man auch noch oft in den Wolken und kalt ist es auch noch.
Das Fliegen mit der 1000 hat mich begeistert. Vor allem das langsame Kreisen bei immer noch brauchbarer Querruderwirkung war beeindruckend. Ich bin anfangs im Kreis zu schnell geflogen, bis Volker mir das gezeigt hat.
Wie immer hat es mich gefreut ein Flugzeug von DG fliegen zu dürfen und dafür bedanke ich mich recht herzlich.
Gruß Ralf
Nun ist schon fast ein halbes Jahr vergangen, seid wir unsere DG-1000T in unsere Flotte aufgenommen haben.
Ich darf Ihnen mitteilen, dass ausnahmslos alle Piloten der SG-Nidwalden CH, einen sehr positiven Eindruck von Ihrem Superprodukt abbekommen haben.
Ich hatte das Vergnügen, unserem Nachbar-Club (Segelfluggruppe Obwalden CH) unsere DG-1000T vorzuführen.
Ursprünglich sollte der DUO-DISCUS beschafft werden, als aber dann die 1000T ihre Eigenschaften offenbarte, war der Fall gelaufen; die SG-Obwalden hat bei Ihnen eine DG-1000S geordert.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Euren Spitzenprodukten und noch eine schöne Segelflugsaison 2006.
Freundliche Grüsse
Lehmann Hanspeter
DG-1000T Pilot und Mitglied der Segelfluggruppe Nidwalden
Betreff: Niedersächsische Landesmeisterschaft Rotenburg / Wümme
Sehr geehrter Herr Holger Back,
wir möchten uns bei Ihnen herzlich bedanken für die Bereitstellung der DG-1000T (1T). Wir haben mit diesem Flugzeug erfolgreich an der Niedersächsischen Landesmeisterschaft teilgenommen und konnten abschließend den zweiten Platz belegen.
Mit der DG-1000T konnten wir bereits am ersten Wertungstag den Tagessieg erfliegen und die Wertung anführen. Erfolgreiche Wertungstage folgten.
Besonders angenehm sind uns nachstehende Punkte aufgefallen:
Durch den "Turbo", mit seiner äußerst einfachen Bedienung, war der Startort auch immer der Landeort. Ein sehr entspanntes Wettbewerbsfliegen ohne Aussenlandungen und Rückholtouren hielt die Meisterschaft absolut stressfrei.
In dem geräumigen Cockpit konnten wir bequem unsere weiteren Navigations- und Loggersysteme unterbringen, absolut wettbewerbstauglich.
Sehr beeindruckend ist das angenehme Flugverhalten, mit dem man sehr schnell vertraut ist.
Abschließend möchten wir uns nochmals für die Bereitstellung der DG-1000T bedanken, und würden uns freuen, auf der Deutschen Meisterschaft 2007 wieder mit einer DG-1000T antreten zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kruse
am Samstag 8.3.2003 gaben mir Ihre Mitarbeiter die Gelegenheit, die DG1000 (18m,EDTC) zu fliegen:
Dafuer moechte ich mich herzlich bedanken.
Dieses Flugzeug ist eine ideale Kombination fuer Streckenflug und Kunstflug. Ich habe mich bei meinem ersten Flug gleich heimisch gefuehlt.
Es bleibt zu wuenschen uebrig, dass dieses Flugzeug im Vereinsflugbetrieb Verbreitung findet, um Meilensteine zu setzen insbesondere bezueglich der Anerkennung des Segelkunstflugs als gegenueber dem Streckenflug gleichwertige Spielart der Segelfliegerei.
Gruss,
Peter Hermann
ps.: mein Typenbier habe ich in Linkenheim ausgegeben ;-)
Hallo Herr Weber,
im Frühjahr hatten wir die Gelegenheit bei einem unserer Trainingslager die DG-1000 ausgiebig zu testen. Für "richtige" Streckenflüge war in den drei Tagen das Wetter leider nicht gut genug und so waren wir meistens im engeren Radius um den Platz unterwegs. Die DG-1000 hat uns überzeugt: man sitzt bequem, es ist leise und sie fliegt sich sehr angenehm und einfach.
Dumm war nur, daß wir der DG-1000 im Teamflug mit unseren Einsitzern kaum folgen konnten :-)
Das angehängten DG-1000-Bild entstand bei diesem Trainingslager. Es zeigt die DG-1000 beim Abflug vom Klippeneck in Richtung Plettenberg. Da der Wind an dem Tag recht stark war, trug der Hang am Klippeneck sehr gut, die Thermik war allerdings wieder mal eher schwach.
Einen Bericht über das Lager und weitere gibt es übrigens auf unserer Homepage unter www.klippeneck.de und hoffentlich im nächsten Adler.
Schöne Grüße, Falk Rüth
Dear Karl,
Ich habe lange gespannt darauf gewartet Ihre DG-1000 sehen und fliegen zu können. Während zweier Wettbewerbe konnte ich den Duo-Discus turbo in Bidford erleben und war nun natürlich besonders gespannt auf den Vergleich mit Ihrem Muster, dessen Konzept mindestens 10 Jahre jünger ist. Meine Erfahrungen mit dem Duo waren angesichts seiner ausgezeichneten Handlingseigenschaften durchaus erfreulich, aber der Flieger hat einige Eigenschaften, die nach meiner Meinung unakzeptabel sind:
Die Bremsklappen sind unzureichend, was dazu führt, dass Fluglehrer ihren Schülern keine Außenlandeübungen erlauben können - außer vielleicht auf Australischen Riesenfeldern oder auf Flugplätzen.
Ich fand weiterhin, dass das vordere Cockpit ziemlich schlicht ausgestattet ist ohne eine Möglichkeit, etwas zu Essen oder Wasser zu verstauen. Besonders schlecht ist, dass alle Gegenstände, die man neben sich ablegt, ihren Weg nach hinten in die Ruderpedale des hinteren Piloten finden.
Schließlich meine ich, dass beide Piloten die Möglichkeit haben sollten, das Fahrwerk zu bedienen.
Von Ihrer Maschine war ich wirklich angenehm überrascht. Es war erfreulich, all die oben erwähnten Punkte korrekt gelöst zu sehen. Aber ich stelle auch fest, dass Karl Striedick and Dick Johnson in Ihrem Testbericht kaum einen Kommentar zur Wirksamkeit der Bremsklappen beim Duo abgeben. Das sollte auf jeden Fall richtig gestellt werden und ich werde eine e-Mail an das SOARING Magazine schreiben, um sie darauf hinzuweisen.
Bei der DG-1000 fand ich die Bremsklappenwirkung dagegen ausgezeichnet, so dass mit diesem Flugzeug Außenlandungen problemlos sind. Volle Bremsklappen bei gleichzeitigem Slippen ist außerordentlich effektiv.
Ich finde es auch eine gute Lösung, wie Sie es verhindern, dass Gegenstände ins hintere Cockpit gelangen können und ich fand das Hauptfahrwerk sehr einfach zu handhaben.
Ich habe in Lasham sowohl eine Anzahl Windenstarts als auch Flugzeugschlepps machen können - beide mit den kurzen Flügeln wie auch mit den langen Außenflügeln. Ich bin froh darüber, dass Sie eine spezielle Trainer Version zusätzlich anbieten mit einem geänderten Hauptrad, weil ich der Meinung bin, dass mit dem großen Rad das Bodenhandling schwierig und zu aufwändig ist für den täglichen Clubeinsatz.
Ich hielt das Überzieh- und Trudelverhalten ideal für die Ausbildung. Ich habe zwar nicht mit dem Heckballast herumexperimentiert, trotzdem empfand ich die DG-1000 für Überzieh-, Abkipp- und Trudelübungen besser geeignet als die meisten anderen Schuldoppelsitzer. Wenn man mit schwereren Piloten mehr als 1 - 2 Umdrehungen trudeln will, braucht man wohl etwas mehr Heckballast, aber das Wichtigste ist, dass man das Abkippen aus dem Überziehen in einer flachen Kurve sauber demonstrieren kann, ohne stark ins Seitenruder treten zu müssen.
Ein wirklich schönes Flugzeug mit ausgezeichneten Flugleistungen!
With best wishes,
Derek Piggott
Übrigens:
Ich war ziemlich überrascht, dass verschiedene Piloten und sogar Fluglehrer in Lasham nicht wussten, was ein Piggott-Haken ist und was er bewirkt.
übersetzt vom Webmaster
Eine ausführlichere Stellungnahme zu seinen Eindrücken vom Flug mit der DG-1000
hat Derek in einem Bericht in "Gliding and Motorgliding International" veröffentlicht.
Er ist hier wieder gegeben:
24. Mai 2004
Hallo Herr Weber,
Unsere DG-1000 wird von den Nachbarvereinen, die den Duo Discus haben, mittlerweile doch mit einigem Interesse bestaunt.
Auch unser zweiter Ausflug nach Büren am vergangenen Sonntag zu einem Ihrer hoffentlich neuen Kunden war sehr bemerkenswert. Einer der großen Kritiker war nach einem ausgiebigen Flug sehr angetan.
Wie ich schon sagte, gibt es dort zwei Lager. Einmal pro DG-1000 einmal für einen Motorsegler. Es würde uns freuen, wenn Sie dort auch zum Zuge kommen.
Unser Flugplatz "Arnsberg Ruhrwiesen" ist ein sehr enger Platz mitten in der Stadt. Gerade die tollen Landeeigenschaften haben uns recht gegeben, dieses Flugzeug zu kaufen. Der Duo Discus lässt sich nicht so exakt wie die DG-1000 an das Landekreuz setzen.
Auch die Starteigenschaften an der Winde übertreffen bei weitem die ASK 21.
Man bekommt mehr Höhe bei gleichen Windverhältnissen.
Mit freundlichen Grüßen
LSC Arnsberg
Hallo,
Sie wollten ja ein paar Eindrücke von mir hören. Bisher sind wir "nur" zweimal geflogen, aber immerhin 13 Stunden. Ich muss sagen, der Vogel ist ein Traum, ohne wenn und aber. Man kann sie wunderschön in der Thermik kurbeln, sie gleitet traumhaft und auch noch mit völlig dreckigem Flügel geht sie noch besser als meine DG300 wenn sie völlig sauber ist. SUPER.
Der Vogel ist auch traumhaft bequem, zumindest für mich (173cm, 75kg). Ich habe 7h vorne und 6h hinten gesessen und das könnte ich locker verdoppeln, ohne die geringsten Probleme. Aber auch mein Kompagnon (200cm, 94kg) kann zumindest passabel fliegen. Was sich gut bewährt hat ist, dass er die Füße ab und zu
nach vorne durchsteckt wenn er hinten sitzt. Ich habe ihm zugesagt, dass er das immer machen kann, aber nur vorausgesetzt wenn er jedes mal frische Socken an hat. ![]()
Der Flügel ist super steif und auch die Ruderabstimmung ist mit klitzekleiner Eingewöhnung top.
Jedenfalls schon am zweiten Tag lag sie mir in der Hand als wenn ich sie ewig hätte. Auch die schwächsten Bärte (und heute Nachmittag gab es fast nur solche) kann man super auskurbeln.
Zusammenstecken lässt sich die Maschine wunderbar. Wir waren mit nur 2 Mann (allerdings DG500 geübt) in 11Minuten mit dem Gröbsten fertig. Auch das Montieren des Höhenruders ist ein Kinderspiel.
Die Lüftung ist Top. Heute waren es 27°C am Boden und blitzeblau am Himmel und trotzdem war es sehr angenehm.
Die Motorbedienung ist WIRKLICH super. (Fast so gut wie die von meiner Maschine
. Auch der Einbau des Motors, die Verschlauchung, etc. macht alles einen guten Eindruck.
Ich möchte mich bei Ihnen GANZ GANZ herzlich für die Möglichkeit bedanken, das Flugzeug jetzt schon fliegen zu dürfen. DANKE SCHÖN!
Wenn ich das irgendwie gutmachen kann, sagen Sie mir bitte Bescheid.
mit freundlichen Grüßen,
Dr.-Ing.Gregor Gaida
Unser Produktionsleiter Holger Back berichtet im Sommer 2005 von einem beinahe-Unfall, zu dem er an einem Segelflugplatz in Österreich hinzu kam. Es herrschte starker Seitenwind zur Bahn und der Platz ist bekannt für unangenehme Verwirbelungen und Rotoren, die in der Landephase zu plötzlichen Windscherungen führen können.
Eine DG-1000 flog an und der Pilot erklärte offensichtlich die Landung in 2,50 m Höhe für "beendet" - die Maschine hatte plötzlich keine Fahrt mehr. Vermutlich hat ein Rotor schlagartig den Gegenwind beendet und einen Fallwind verursacht. Das ging so schnell, dass auch der mit fliegende Fluglehrer nicht mehr eingreifen konnte. Mehrere Piloten am Boden beobachteten, wie das Flugzeug aus der Höhe wie ein Stein herunter fiel und mit einem lauten Krachen auf die Bahn schlug. Das Hauptrad federte voll ein und die Maschine kam unmittelbar zum Stehen.
Hier haben mit Sicherheit weit höhere Kräfte auf das Flugzeug eingewirkt, als wir sie während der Erprobungsphase nachweisen mussten. Das ungefederte Spornrad wurde durch die Gewalt des Aufschlags aus seiner Kunststoffbuchse gerissen und zerstört. Das ist aber durchaus nicht schlimm, denn wenn es fester gewesen wäre und gehalten hätte, wäre womöglich statt dessen die Rumpfröhre gebrochen.
Zur Verwunderung Aller hat das Hauptfahrwerk den Sturz völlig unbeschädigt überstanden und vor allem sind die Piloten unverletzt ausgestiegen. Unsere Konstrukteure freuen sich nun, dass die ausgezeichnete Federung wahrscheinlich eine möglicherweise schwere Rückenverletzung der Piloten verhindert hat!
Hallo Herr Weber,
in den vergangenen zwei Wochen war der LSV Pinneberg auf unserem Segelflugplatz Neuruppin zu Gast und brachte unter anderem auch die DG-1000 mit.
Mehrere unserer Vereinsmitglieder (und ich) hatten Gelegenheit, in der DG-1000 mitzufliegen, und alle waren begeistert! Sie kennen ja wahrscheinlich die Eigenschaften Ihres Flaggschiffs am besten, aber es ist einfach ein Vergnügen, ein Flugzeug dieser Größe so leichtgängig steuern zu können. Sie haben ein wunderbares Gerät gebaut. Auch die Widrigkeiten unseres Platzes in Form unzähliger Maulwurfshügel und Drainagegräben steckte die 1000 klaglos weg.
Viele Grüße aus Neuruppin und Berlin!
Eggert Ehmke
Flugtechnischer Verein Spandau 1924 e.V.
Siegfried Samson, Gelnhausen
den 14.05.2009
Sehr geehrte Herren,
hiermit möchte ich mich recht herzlich für die Bereitstellung Ihrer DG 1001 T auf dem Flugplatz Langenselbold bedanken.
Wie sie den OLC Meldungen entnehmen konnten haben wir das Flugzeug nicht nur am Platz bewegt, sondern auch ausgiebig auf Strecke getestet
.
Der Eindruck der Mitglieder war durchgängig positiv, die leichte Handhabung des Motors ist besonders erwähnenswert. Als Anlage übersende ich einen heute erschienenen Zeitungsartikel vom Wochenende.
Herzliche Grüße
Sigi Samson
und hier der Zeitungsartikel:
Am vergangenen Wochenende hatte der Aeroclub die Gelegenheit einen neuen Doppelsitzer aus dem Hause DG Flugzeugbau aus Bruchsal ausgiebig zu testen. Der Doppelsitzer DG-1001T
mit 20 Meter Spannweite und einem kleinen Motor als Heimkehrhilfe stand von Donnerstag bis Sonntag zur Verfügung.
Sigi Samson hatte am Freitag die Möglichkeit bei einem Streckenflug bis Ludwigshafen
und zurück die Maschine ausgiebig zu testen. Sein Urteil; es ist ein leistungsfähiger und vor allen Dingen absolut vereinstauglicher Hochleistungsdoppelsitzer der uns hier zur Verfügung stand.
Am Wochenende nutzten dann zahlreiche Mitglieder das Flugzeug bis zum Dunkelwerden.
Standesgemäß in der Luft wurde es am Sonntag von Segelflugreferent Rainer Reubelt unter schwierigsten Bedingungen nach Bruchsal geflogen. Sein Flug trug sogar zum Ergebnis der dritten Runde in der Bundesliga bei.
Der Samstag zeigte sich bereits für Streckenflüge als äußerst schwierig. Einzig Sigi Samson gelang es,
aus Langenselbold in fliegbares Wetter zu kommen. Er flog in Richtung Nürnberg und versuchte sein Glück entlang des Steigerwaldes flott unterwegs zu sein. Die Bedingungen waren jedoch sehr schwach
so dass die Durchschnittsgeschwindigkeit nicht über 75 km/h steigen sollte.
Am Sonntag sollte es laut Vorhersage schlechter werden, allerdings meinte es Petrus heute gut mit den Selbolder Piloten. Immerhin konnte Rainer Reubelt zu einem Flug starten. Ebenfalls auf den Weg machte sich Siegbert Gehl mit seiner Superorchidee ASH 25. Aber auch diesen beiden Mannschaften gelangen keine hohen Geschwindigkeiten, so dass die Rundengeschwindigkeit nicht über 200 km/h anwachsen wollte.
Allerdings hatten bereits Samstag die Flieger aus Königsdorf in den Alpen 320 km/h vorgelegt.
Und der Sonntag war dann für die Nordlichter der bessere Tag. Hier gewannen die Vereine aus Gifhorn bei Braunschweig und der Fliegerclub Charlottenburg Berlin die Punkte.
Der AC Langenselbold erkämpfte sich immerhin mit Platz 17 noch 4 Punkte für die Liga.
In der Tabelle führt inzwischen Königsdorf ( BY ) vor den Fliegerfreunden aus Hirzenhain (HE)
und Blaubeuren( BW). Die Langenselbolder Piloten liegen in der Tabelle auf dem 14. Rang im Mittelfeld der 30 Mannschaften starken Bundesliga.
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